
Radfahren
Mit dem Rad von Liblar nach Lechenich geht es gut, aber an vielen anderen Stellen in Erftstadt hakt es noch. Wo gibt es Hindernisse, Gefahrenstellen oder fehlende Verbindungen? Welche Ideen habt ihr für eine bessere und sichere Mobilität?
Mit unserer ersten Stadtteiltour durch Liblar, Köttingen und Kierdorf möchten wir genau diesen Fragen nachgehen. Wir freuen uns darauf, euch zu treffen und sind auf eure Anregungen und Wünsche gespannt. Wir laden alle herzlich ein, mitzufahren!
Treffpunkt: Bahnhof Liblar
Datum: 6. Juni
Beginn: 11.00 Uhr, ab 10 Uhr sind wir bereits für Fragen und Anregungen vor Ort!
Die Stadt Erftstadt hat in den vergangenen Jahren ein Mobilitätskonzept erarbeitet. Dabei wurden Verwaltung, Politik, Verbände und Bürgerschaft beteiligt. Ziel ist es, die Mobilität in Erftstadt langfristig weiterzuentwickeln und die einzelnen Stadtteile besser miteinander zu verbinden.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Fußverkehr, Radverkehr und öffentlicher Nahverkehr effizienter gestaltet werden können. Das Konzept enthält zahlreiche Vorschläge und Maßnahmen, die in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt werden sollen.
Für den Radverkehr sind beispielsweise vorgesehen:
Die Erstellung eines stadtweiten Radvorrangnetzes, das dafür sorgt, dass Radfahrende an bestimmten Stellen Vorrang vor anderen Verkehrsteilnehmern bekommen. Damit werden unter anderem Strecken sicherer.
Die Prüfung von Radschnellverbindungen, welche Dörfer, wie bspw. Gymnich und Liblar oder sogar Erftstadt und Köln auf direkterer Strecke besser und schneller verbinden.
Die Einrichtung von Fahrradstraßen, die es bisher zum Beispiel noch gar nicht in Erftstadt gibt, jedoch durch das Mobilitätskonzept zum Beispiel in Lechenich an der Vogelrute vorgesehen sind.
Warum fahren wir jetzt durch die Stadtteile? Ein Konzept auf dem Papier ersetzt nicht die Erfahrungen der Menschen vor Ort. Deshalb möchten wir gemeinsam mit euch überprüfen, wo die vorgeschlagenen Maßnahmen sinnvoll sind, wo weiterer Handlungsbedarf besteht und welche Probleme bisher vielleicht noch gar nicht ausreichend berücksichtigt wurden.
Was passiert im Anschluss? Alle Anregungen, Wünsche und Kritikpunkte werden dokumentiert und in unsere politische Arbeit einfließen. Im kommenden Jahr wird die Weiterentwicklung und Umsetzung des Mobilitätskonzepts eine wichtige Rolle in den politischen Beratungen spielen.
Als Kommunalpolitik entscheiden wir nicht über jede einzelne Maßnahme allein. Viele Projekte müssen geplant, finanziert und gemeinsam mit Verwaltung, Kreis oder anderen Behörden abgestimmt werden. Wir können aber Prioritäten setzen, Projekte anstoßen, Verwaltungshandeln begleiten und uns dafür einsetzen, dass die Bedürfnisse der Menschen vor Ort berücksichtigt werden.
Deshalb möchten wir eure Erfahrungen frühzeitig aufnehmen und in die weiteren Beratungen einbringen. Wir freuen uns auf viele Gespräche, gute Ideen und eine gemeinsame Tour durch unsere Stadtteile.